Zeugnisse, Elternbriefe, Differenzierung. Ohne dass Schülernamen in privaten KI‑Konten landen.
Eine Chat-Plattform auf deutschem Server für Ihr ganzes Kollegium. Ein Wächter ersetzt Schülernamen vor dem Absenden durch Platzhalter, und Sie können ihn in Abschnitt 3 selbst ausprobieren, ohne dass etwas abgesendet wird.
Diese KI benotet nicht. Sie sagt Schülern keine Lösungen vor. Sie legt keine Profile über Kinder an. Warum das keine Einstellung ist, die man umlegen kann, steht in Abschnitt 2.
Vom Zeugnis-Formulierer bis zum Lern-Tutor, der nichts vorsagt.
Sechs Praxisfälle mit Minutenangaben Der Schwärzungs-WächterErsetzt Schülernamen vor dem Absenden, mit sichtbarer Prüfansicht.
Zum Selbertippen, auch zum Brechen Die Ampel-HausregelGrün sofort, Gelb geschwärzt, Rot gesperrt. Als Dienstanweisung mitgeliefert.
Mit Sortierübung Nach Nutzung statt pro KopfKein Abo je Lehrkraft, ein Limit, das Sie selbst setzen; Einrichtung und Betreuung als Angebot nach Bestandsaufnahme.
Zum Kostenrechner Die Mappe für den DatenschutzDienstanweisung, Technikbeschreibung, Elterninfo, Musterdienstvereinbarung.
Vier Dokumente, ohne Formular KI-Führerschein inklusive20 Minuten je Person, Zertifikat als Nachweis der Schulungspflicht seit 2025.
Zum FahrplanDas Wichtigste in 60 Sekunden
- Was es ist: eine Chat-Plattform mit neun vorbereiteten Assistenten für Ihr Kollegium, im Browser auf den vorhandenen iPads.
- Was es kostet: Verbrauch nach Nutzung (bei üblicher Nutzung 0,10 bis 1,90 Euro je Lehrkraft und Monat, Limit setzen Sie), dazu einmalige Einrichtung und eine feste Betreuungspauschale aus dem Angebot nach Bestandsaufnahme.
- Was es nicht tut: Es benotet nicht, legt keine Schülerprofile an, verarbeitet keine Gesundheits- und Förderdaten.
- Was Ihre Schule einbringt: 90 Minuten Schulleitung, einen Nachmittag fürs Kollegium, den Listen-Export der Schulverwaltung, die Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten.
- Wie Sie wieder herauskommen: Export, Betriebshandbuch, Übergabe an Dritte, Löschprotokoll; alles im Vertrag. Als Einseiter für Ihr Gremium (PDF)
Sonntagabend, 21 Uhr, und 25 Lernentwicklungsberichte warten
Sie behalten die Feder. Das System macht den ersten Entwurf, streichen, ändern und unterschreiben tun Sie. Der Entwurf ist der schlechteste Teil des Zeugnisses, Ihre Überarbeitung ist der beste.
Die Minutenangaben sind Größenordnungen aus Vorführungen mit Lehrkräften, im Schulbetrieb noch nicht gemessen; die erste Messung machen wir im Pilot bei Ihnen, mit Ihren Zahlen, und sie steht danach hier. Nicht enthalten sind Prüfansicht und Faktenprüfung: Rechnen Sie je Vorgang eine halbe bis eine Minute dazu. Die Angaben werden nirgends zu einer Jahresersparnis addiert, und das erste Lesen einer Klausur wird dadurch nicht kürzer.
Elternbrief zur Klassenfahrt, fünf Sprachen
Drei Niveaustufen bis morgen früh
Vertretung in zehn Minuten
Wo genau steht das im Bildungsplan?
Mittwochabend, Aufgabe 4 klemmt
Klausur-Qualitätsprüfer
Prüft Aufgaben vor dem Kopieren: Ist die Fragestellung eindeutig, stimmt die Musterlösung, passt das Niveau, verrät die Aufgabe ihre Lösung?
PBL-Projektcoach
Entwickelt Projektideen mit Leitfrage, Meilensteinen und einem Bewertungsraster-Entwurf, über den die Lehrkraft entscheidet.
Enrichment-Coach
Vertiefung statt mehr vom Gleichen: Forschungsaufträge, Transferaufgaben und Projektideen als Vorschlag für die Lehrkraft.
Was dieses System nicht tut
Vier Grenzen, die wir von uns aus mitbringen, damit Sie im Termin nicht danach suchen müssen.
Nicht weil wir es technisch nicht könnten, sondern weil Anhang III der EU-KI-Verordnung die Bewertung von Lernergebnissen und die Zuweisung zu Bildungsangeboten als Hochrisiko einstuft. Diese Pflichten wollen wir Ihrer Schule nicht aufladen. Rot ist deshalb keine Einstellung, sondern eine Sperre.
Zur Selbstauskunft gehören auch die beiden Grenzfälle: Der Differenzierungs- und der Enrichment-Assistent machen Vorschläge für die Lehrkraft und treffen keine Zuordnung; die Entscheidung bleibt dokumentiert bei der Lehrkraft. Und zwei Ehrlichkeiten gleich dazu: Sprachmodelle irren sich mitunter überzeugend, jede Antwort ist ein Entwurf. Einen zuverlässigen Detektor für KI-Texte in Schülerarbeiten gibt es nicht, auch nicht von uns.
Das Modell bekommt Platzhalter, nicht Ihre Klassenliste
Bei den meisten Angeboten ist der Schutz von Schülernamen eine Verhaltensregel an Ihre Lehrkräfte. Bei uns ist er eine Funktion: geprüft gegen Ihre eigene Namensliste, sichtbar vor dem Absenden. Sie müssen uns das nicht glauben, Sie können es hier tippen; dieses Widget rechnet vollständig in Ihrem Browser und sendet nichts ab.
So sieht das im Alltag aus
Bildschirmdarstellung nachgestellt. Die Prüfansicht (gelbe Zeile) erscheint bei jeder Ersetzung automatisch im Chat, vor der Antwort. Im Demo-Termin sehen Sie dieselbe Ansicht live, auf Wunsch auch die tatsächlich ausgehende Anfrage auf Netzwerkebene.
Drei Schichten, ein Weg
Erstens der Abgleich gegen die Namensliste aus dem Export Ihrer Schulverwaltung. Zweitens feste Muster für Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten. Drittens, als Ausbaustufe, ein lokaler Restfänger für unbekannte Namen.
Die Ersetzung passiert auf dem Plattform-Server, bevor die Anfrage in
Richtung Modell weitergeht.
Namensliste und Zuordnungstabelle liegen ausschließlich
dort und werden nie an ein Modell übermittelt; auf Wunsch läuft der Abgleich gegen eine gehashte Liste.
Was der Plattform-Server ist, offen gesagt: Standardmäßig eine eigene Instanz je Schule auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum, betrieben von uns als Ihrem Auftragsverarbeiter, verschlüsselt und getrennt je Standort. Auf Wunsch betreiben wir denselben Aufbau auf Hardware Ihres Trägers (Steckplatz 1), dann verlassen auch Liste und Zuordnung Ihr Haus nicht. Inhalte werden bei den Modellanbietern nicht zu Trainingszwecken gespeichert, vertraglich zugesichert und, wo der Anbieter es anbietet, technisch erzwungen; die Nachweise je Steckplatz liegen in der Mappe. Und weil es auffiele, wenn wir es verschwiegen: Die Diktierfunktion wandelt Sprache bei einem EU-Dienstleister in Text um. Die Tonaufnahme durchläuft den Wächter also nicht. Deshalb gilt: Für gelbe Aufgaben tippen statt diktieren, so steht es auch in der Dienstanweisung; auf Wunsch schalten wir das Diktat schulweit ab oder betreiben die Spracherkennung lokal auf Ihrem Server.
Was der Wächter nicht erkennt
Vier Fehlerklassen, die Sie kennen sollten, bevor Ihr Datenschutzbeauftragter sie findet.
Der Spitzname
"Schnuffi hat heute geweint." Ein Name, der nicht in der Liste steht, wird nicht ersetzt.
Die Umschreibung
"Der Junge aus der 7b mit dem gebrochenen Arm." Kein Listenabgleich der Welt fängt Kontext-Identifizierung.
Der Tippfehler
"Lena Beispielman" mit einem n wird nicht erkannt. Exakter Abgleich ist exakt.
Der eingefügte Elterntext
In einer kopierten E-Mail stehen Geschwisternamen, die keine Schüler sind und in keiner Liste stehen.
Die Messung, mit offener Methode: Unser Testset umfasst 24 Fälle: Namen in vier Schreibweisen, Genitivformen ("Lenas Mutter"), Groß- und Kleinschreibung, Bindestrich-Namen, Mehrfachnennungen, Telefonnummern, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen sowie Gegenproben, die nicht ersetzt werden dürfen, darunter fremde Doppelnamen. Ergebnis am 12.08.2026: 24 von 24, ohne Falschtreffer. Das ist ein Laborwert auf unserem eigenen Testset, kein Betriebsversprechen; das Messprotokoll liegt in der Mappe, und vor Produktivnahme wiederholen wir die Messung mit Testfällen Ihrer Schule.
Und die Einordnung, auf die Ihr Datenschutzbeauftragter zu Recht besteht: Der Wächter anonymisiert nicht, er pseudonymisiert. Das bleibt eine Verarbeitung personenbezogener Daten, sie gehört in Ihr Verarbeitungsverzeichnis, und den Textbaustein dafür liefern wir mit. Datenschutzbeauftragte erhalten auf Wunsch einen Testzugang mit Einblick in die tatsächlich ausgehende Anfrage, nicht nur in unsere Prüfansicht.
Die Ampel, eine Hausregel, die nach fünf Minuten sitzt
Sie müssen nicht selbst entscheiden, was erlaubt ist. Sie bekommen ein Blatt, auf das Sie zeigen können. Rot zuerst, denn Rot trägt die anderen beiden.
Rot: tabu
- Benotung oder Bewertung durch die KI
- Gesundheits- und Förderdaten
- Schülerprofile anlegen
- private KI-Konten für Schulisches
- Prüfungsaufsicht und Prognosen
Gelb: nur geschwärzt
- Zeugnis-Formulierungshilfen
- Feedback-Entwürfe zu Schülertexten
- Vorbereitung von Elterngesprächen
- Lernentwicklungsberichte
- abgesichert durch den Wächter, begrenzt durch Abschnitt 4
Grün: jederzeit
- Arbeitsblätter und Differenzierungsmaterial
- Elternbriefe und Übersetzungen
- Quiz und Erklärtexte
- Bildungsplan-Recherche
- Verwaltungstexte ohne Personenbezug
Ordnen Sie selbst zu
Acht Alltagsfälle, per Klick nach Grün, Gelb oder Rot. Genau diese Übung ist Teil des KI-Führerscheins; die Seite ist damit schon eine Kostprobe der Schulung.
Genau dieser Text wird als Entwurf einer Dienstanweisung mitgeliefert, gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten Ihrer Schule angepasst und von der Schulleitung unterschrieben.
Wo gerechnet wird, entscheidet Ihr Datenschutz, nicht unsere Technik
Drei Steckplätze für Sprachmodelle, alle hinter derselben Oberfläche, demselben Wächter und derselben Ampel. Umschalten ist Konfiguration, kein Umbau.
Steckplatz 1: Ihr eigener Server
- Datenweg
- verlässt das Haus nicht
- Stärke
- maximale Souveränität, feste Kosten, ideal für die gelbe Stufe
- Grenze
- nur kleine und mittlere Modelle wirtschaftlich; bei mehreren hundert gleichzeitigen Nutzern entstehen Warteschlangen. Kostenwahrheit: ab rund 800 Euro im Monat unabhängig von der Nutzung; er lohnt sich, wenn die gelbe Stufe grundsätzlich im Haus bleiben soll
Steckplatz 2: Europäische Anbieter
- Datenweg
- EU-Rechenzentrum eines europäischen Inferenz-Anbieters (Auftragsverarbeiter; Name und Sitz stehen in der Unterauftragsverarbeiter-Liste der Mappe), keine Speicherung zu Trainingszwecken
- Stärke
- große offene Modelle für Centbeträge, keine Wartung, wächst mit
- Grenze
- Daten gehen zu einem EU-Dienstleister, vertraglich geregelt, aber außer Haus
Steckplatz 3: Spitzenmodell über EU-Rechenzentrum (optional)
- Datenweg
- EU-Rechenzentrum (Frankfurt) eines US-Anbieters. Das ist ein Drittlandthema, und wir nennen es so: Vertragspartner ist die europäische Gesellschaft des Anbieters, Rechtsgrundlage des Transfers ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework, soweit der Empfänger zertifiziert ist, ergänzend Standardvertragsklauseln; die Transferbewertung liegt in der Mappe zum Lesen, nicht zum Glauben. Anbieter- und Modellnamen stehen in der Mappe und im Vertrag.
- Stärke
- höchste Antwortqualität für anspruchsvolle Aufgaben, Speicherung technisch abgeschaltet
- Grenze
- US-Mutterkonzern. Sie können diesen Steckplatz leer lassen, dann verlässt kein Prompt die EU, und das Produkt bleibt vollständig nutzbar.
Ampel-Routing, technisch festgelegt: Gelbe Aufgaben sind serverseitig an die Steckplätze 1 und 2 gebunden und gehen nie zum Steckplatz 3; Grün darf zum starken Modell, Rot ist überall gesperrt. Die Zuordnung wird protokolliert und lässt sich nur durch die Schulleitung ändern. Die Diktierfunktion (Spracherkennung) läuft bei einem EU-Auftragsverarbeiter. Für die tägliche Textarbeit der grünen Stufe ist der Qualitätsunterschied zwischen Steckplatz 2 und 3 klein; deutlich wird er bei langen Dokumentauswertungen und komplexen Aufgaben, und genau dafür lässt sich Steckplatz 3 fallweise zuschalten oder ganz weglassen. Zur Diktierfunktion die ehrliche Einschränkung aus Abschnitt 3: Die Tonaufnahme geht vor dem Wächter an die EU-Spracherkennung, deshalb ist Diktat eine Sache der grünen Stufe.
Wer die Chatverläufe sehen kann, und wer nicht
Niemand wertet aus, wer wie viel tippt. Ihre Entwürfe gehören Ihnen, nicht der Schulleitung. Und bevor Sie unterschreiben, sprechen Sie mit Ihrem Personalrat, die Musterdienstvereinbarung liegt bei.
| Lehrkraft | Schul-Admin | FabStack im Support | Serverprotokolle | |
|---|---|---|---|---|
| Verläufe der eigenen Person | ja, jederzeit löschbar; automatische Löschung nach einer je Schule eingestellten Frist (Standard 90 Tage) | nein, in der Auslieferung abgeschaltet | hat keine eigenen Konten auf Ihrer Plattform | keine Inhalte |
| Verläufe anderer Personen | nein | nein | nur nach ausdrücklicher Einladung im konkreten Supportfall, protokolliert | keine Inhalte |
| Nutzungsstatistik | eigener Verbrauch | Summen ohne Personenbezug | Summen ohne Personenbezug | Zugriffszeiten ohne Inhalte, 14 Tage |
Ehrlich eingeordnet: Die Abschaltung des Administratorzugriffs ist eine Einstellung, kein Naturgesetz. Ihr eigener Schul-Admin könnte sie umlegen. Deshalb steht in der Musterdienstvereinbarung, dass ein Umlegen die vorherige Zustimmung der Personalvertretung braucht, und jede Änderung dieser Einstellung wird im Systemprotokoll festgehalten. Es gibt keine Auswertung einzelner Lehrkräfte und keine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle. Und weil eine Plattform mit Chatverläufen eine technische Einrichtung ist, die zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle geeignet wäre, ist ihre Einführung in aller Regel mitbestimmungspflichtig: Beteiligen Sie Personalrat oder Mitarbeitervertretung, bevor Sie unterschreiben, nicht danach. Die Nutzung ist freiwillig, und aus der Nichtnutzung entsteht kein Nachteil; so steht es in der Musterdienstvereinbarung, die beiliegt. Bei kirchlichen Trägern gelten MAVO bzw. MVG.EKD und KDG bzw. DSG-EKD, dafür gibt es ein eigenes Vertragsmuster.
Die Mappe für Ihren Datenschutzbeauftragten, ohne Formular
Diese Seite ersetzt kein Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Sie liefert die Unterlagen, die er dafür braucht. Vier davon liegen hier direkt, der Rest kommt am selben Werktag per E-Mail, denn ein angekündigtes Dokument, das nicht abrufbar ist, kostet mehr Vertrauen als es aufbaut.
Sofort hier
Am selben Werktag per E-Mail
- Auftragsverarbeitungsvertrag im Entwurf, mit technischen und organisatorischen Maßnahmen
- Unterauftragsverarbeiter mit Firma, Sitz und Zweck; Zero-Retention-Klauseln der Anbieter im Zitat
- Löschkonzept mit Fristen; Drittland-Vermerk mit Transferbewertung für Steckplatz 3
- Zuarbeit zur Datenschutz-Folgenabschätzung; Baustein für das Verarbeitungsverzeichnis
Die Schülerliste, offen behandelt
Sie ist die heikelste Verarbeitung im ganzen Projekt, deshalb steht sie hier und nicht im Kleingedruckten. Übergeben werden nur Namen, keine Geburtsdaten, keine Förderbedarfe. Die Liste liegt verschlüsselt auf dem Plattform-Server (Abschnitt 3), aktualisiert einmal je Schuljahr, gelöscht zum Schuljahresende mit Protokoll. Auf Wunsch läuft der Abgleich gegen eine gehashte Liste, das heißt: Statt der Namen liegen dort nur einweg-verschlüsselte Prüfsummen, aus denen sich die Namen nicht zurückrechnen lassen. Die datenschutzrechtliche Bewertung trifft der Datenschutzbeauftragte Ihrer Schule; wir liefern Zuarbeit und Technikbeschreibung, keine Rechtsberatung. In Baden-Württemberg bilden § 113 SchG und die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über den Datenschutz an öffentlichen Schulen (04.07.2019) den Rahmen, in Nordrhein-Westfalen §§ 120 und 121 SchulG mit den Verordnungen VO-DV I und II; kirchliche Träger arbeiten nach KDG oder DSG-EKD.
Die Schulungspflicht gilt seit Februar 2025. Der KI-Führerschein ist Ihr dokumentierter Grundbaustein
Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verlangt ein am Einsatzkontext und an der Rolle ausgerichtetes Maß an KI-Kompetenz des Personals; ein gesetzliches Zertifikat oder eine Mindestdauer kennt er nicht. Sobald Ihre Schule KI-Werkzeuge dienstlich einsetzt oder erlaubt, greift die Pflicht. Der KI-Führerschein deckt den Grundbedarf der Lehrkräfte ab und dokumentiert ihn je Person; für Schulleitung, Administratoren und Multiplikatoren gehört eine vertiefte, gesondert dokumentierte Schulung zum Projekt.
KI-Führerschein für Lehrkräfte
Lektion 2 von 5 · Die Ampel-Hausregel
Rund 20 Minuten im Browser: Was Sprach-KI kann, die Ampel, Schülerdaten und der Wächter, Prüfpflicht, gute Aufträge. Abschlussquiz mit 10 Fragen, druckbares Zertifikat mit Nachweisnummer, auf Wunsch im Design Ihrer Schule.
Ehrlich dazugesagt
Das Modul ist der dokumentierte Grundnachweis. Die persönliche Schulung von Schulleitung und zwei bis drei Multiplikatoren je Standort bleibt Teil des Projekts, denn 500 Lehrkräfte schult niemand sinnvoll einzeln. Neue Kolleginnen und Kollegen durchlaufen das Modul beim Onboarding, der Nachweis wächst mit. Für Schüler gibt es denselben Weg als KI-Pass in Du-Form, als Voraussetzung für eine spätere Schülernutzung.
Die Frage lautet nicht ob, sondern geregelt oder ungeregelt
Repräsentative Befragungen kommen übereinstimmend auf rund die Hälfte: Das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung (Befragung von rund 1.600 Lehrkräften, 2024) und Folgeerhebungen zeigen, dass etwa jede zweite Lehrkraft KI bereits für die Unterrichtsvorbereitung nutzt, überwiegend mit privaten Konten auf privaten Geräten. Das ist kein Vorwurf an ein Kollegium, es ist die Folge fehlender erlaubter Wege.
| Heute, ungeregelt | Mit der Schul-KI | |
|---|---|---|
| Wer nutzt | wer sich privat ein Konto anlegt | das ganze Kollegium, mit Schulung |
| Wer zahlt | meist niemand: Es läuft die kostenlose Fassung, bezahlt wird mit den Eingaben zu den Bedingungen des Anbieters; bezahlte Abos (rund 20 Euro) privat | die Schule: Betreuungspauschale plus Verbrauch nach Nutzung (Abschnitt 11) |
| Wer sieht die Daten | ein US-Anbieter, samt echter Namen | der Wächter ersetzt Namen, Wege siehe Abschnitt 6 |
| Wer trägt die Verantwortung | unklar, im Zweifel die Schule | geregelt in Dienstanweisung und Vertrag |
Sie entscheiden nicht mehr, ob KI in Ihre Schule kommt. Sie entscheiden, ob Sie wissen, was dort passiert. Und weil ein privates Abo rund 20 Euro im Monat kostet, der Verbrauch über die Schulplattform bei üblicher Nutzung aber 0,10 bis 1,90 Euro je Lehrkraft, gilt dasselbe eine Etage tiefer: Ohne Schulangebot entscheidet das Elternhaus, wer mit KI üben kann.
Für Schulen in freier Trägerschaft kommt ein sachlicher Befund dazu: Stand August 2026 setzt die Beantragung der Landesplattform SCHULE@BW laut IBBW ausdrücklich eine öffentliche Schule voraus; für den Landes-Chatbot existiert für freie Träger laut Anbieterkommunikation bislang ein Pilotprojekt. Die Anfrage kostet nichts, wir formulieren sie gern mit; planen lässt sich damit nicht, und beide Wege koexistieren später problemlos. Eine Nutzung durch Schüler bleibt eine eigene Ausbaustufe mit eigenen Regeln, Elterninformation und KI-Pass, entschieden nach dem ersten Halbjahr Erfahrung im Kollegium.
Und der Satz, der diesen Abschnitt trägt: Die Arbeit mit echten Namen (Förderplan-Formulierung, Zeugnisbemerkung, Elterngespräch) verschwindet nicht, wenn man sie untersagt. Sie wandert in private Konten. Wir holen sie zurück in einen Rahmen, den Ihre Schulleitung verantworten kann.
Was es kostet, und wo Sie den Deckel setzen
Abgerechnet wird nach Nutzung statt pro Kopf. Wird es nicht genutzt, kostet es fast nichts, und das ist überprüfbar statt behauptet.
Drei Kostenblöcke, sauber getrennt
- Einrichtung und Schulung, einmalig als Projekt. Ehrlich gesagt: Diese Zahl hängt von Kollegiumsgröße und Vorsystemen ab, deshalb steht hier keine erfundene Spanne. Sie bekommen nach der Bestandsaufnahme ein Festpreis-Angebot innerhalb von fünf Werktagen.
- Betreuung als feste monatliche Pauschale je Standort, im selben Angebot beziffert; regulatorische Anpassungen der Plattform sind darin enthalten, alles darüber hinaus wird vorher beziffert
- Verbrauch nach Nutzung, mit einem Limit, das Sie setzen. Konkret: Bei 80 Prozent geht eine Meldung an die Schulleitung, beim Erreichen werden neue Anfragen abgewiesen und laufende zu Ende geführt; die Schulleitung hebt das Limit selbst an, sofort wirksam. Eine Nachforderung gibt es nie, und ein von außen verhängtes Monatskontingent, das Ihre Schule mitten im Halbjahr abschaltet, gibt es bei uns auch nicht: Das Limit gehört Ihnen.
Beispielrechnung eines Monats (Verbrauchsteil)
Realschule, 38 Lehrkräfte, davon 24 aktiv, zusammen 2.610 Anfragen (Schwerpunkt Arbeitsblätter und Elternpost, Zeugniszeit): mit der Voreinstellung des Rechners 12,80 Euro Verbrauch über Steckplatz 2; entfallen mehr Anfragen auf das günstige Modell, entsprechend weniger. Dazu kommen die Betreuungspauschale und im ersten Jahr die Einrichtung, beide aus Ihrem Angebot. Nicht enthalten: eigener Server (nur bei Steckplatz 1) und die Zeit Ihrer Multiplikatoren. Keine Lizenz je Kopf, keine Mindestlaufzeit im Verbrauchsteil.
Ein Standort, ein Halbjahr, Festpreis, vorher vereinbarte Abbruchkriterien
Sie geben zwei Termine im Kalender her: 90 Minuten Einrichtung und einen Nachmittag für das Kollegium. Dazu kommt, was Ihnen niemand abnehmen kann: der Listen-Export aus der Schulverwaltung (etwa eine Stunde), die Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten und die Unterschrift unter die Dienstanweisung. Den Rest machen wir.
Bestandsaufnahme und Ampel-Dienstanweisung
- Beteiligt
- Schulleitung (90 Minuten), Datenschutzbeauftragter, IT-Betreuung
- Wir liefern
- Systemaufnahme, angepasste Ampel-Dienstanweisung, Zeitplan
- Die Schule steuert bei
- vorhandene Systeme benennen, einen Ansprechpartner im Kollegium
- Erfolg gemessen an
- unterschriebener Dienstanweisung und startklarem Pilotkreis
Pilot in der grünen Stufe, acht bis fünfzehn Freiwillige
- Beteiligt
- Pilotkreis, ein Nachmittag fürs Kollegium (Führerschein und Einführung)
- Wir liefern
- Plattform mit persönlichen Konten und allen neun Assistenten. In der grünen Stufe sofort frei: Arbeitsblätter, Quiz, Elternbriefe, Bildungsplan, Klausurprüfung. Zeugnis- und Feedback-Aufgaben (gelb) starten erst mit dem Wächter in Etappe 3
- Die Schule steuert bei
- echte Anwendungsfälle aus dem Alltag
- Erfolg gemessen an
- Nutzungszahlen nach acht Wochen, ohne Personenbezug
Wächter-Ausbaustufe mit der Schülerliste für die gelbe Stufe
- Beteiligt
- Schulverwaltung (Listen-Export, einmal je Schuljahr), Datenschutzbeauftragter
- Wir liefern
- Listenabgleich, Prüfansicht, Messprotokoll auf Ihren Testfällen
- Die Schule steuert bei
- den Export aus der Schulverwaltung, z. B. EduPage
- Erfolg gemessen an
- bestandener Probe mit von der Schule gewählten Testsätzen
Papierpaket mit dem Datenschutzbeauftragten, dann Entscheidung über den Vollausbau
- Beteiligt
- Datenschutzbeauftragter, Schulleitung, auf Wunsch Personalrat oder MAV
- Wir liefern
- Verzeichnis-Baustein, DSFA-Zuarbeit, Elterninformation, Löschkonzept
- Die Schule steuert bei
- die Bewertung durch ihren Datenschutzbeauftragten
- Erfolg gemessen an
- vollständiger Mappe und einer dokumentierten Entscheidung
Für Träger mit mehreren Standorten
Ein Vertrag, getrennte Mandanten je Standort, zentrale Ampel-Dienstanweisung mit Anpassungsfeld je Schule, trägerweite Nutzungsauswertung ohne Personenbezug; Auswertungen werden erst ab zehn aktiven Konten je Standort ausgewiesen, damit sich aus einem kleinen Pilotkreis niemand herausrechnen lässt. Anmeldung wahlweise mit eigenem Konto oder über Ihren bestehenden Microsoft-Zugang; bei der Microsoft-Anmeldung werden Anmeldedaten der Lehrkräfte bei Microsoft verarbeitet, keine Inhalte, und Microsoft steht dann als Unterauftragsverarbeiter in der Liste. Ob das gewollt ist, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter in der Bestandsaufnahme. Beim Bildungsplan-Assistenten der ehrliche Stand: Baden-Württemberg ist eingepflegt, Nordrhein-Westfalen ist eine Ausbaustufe von wenigen Tagen, die wir mit Termin zusagen.
Wer das baut, wie Sie ohne uns weiterkommen, und was wir nicht versprechen
FabStack GmbH aus Lage in Ostwestfalen, inhabergeführt, eingetragen im Handelsregister. Ihr Ansprechpartner ist der Geschäftsführer Sergej Enenko, erreichbar unter 05232 9711086 und info@fabstack.de, mit benannter Vertretung im Urlaubsfall. Wir betreiben eine 3D-Druck-Manufaktur, deren Fertigung von selbst entwickelter KI-Software gesteuert wird, hosten große offene Modelle auf eigener Hardware und betreiben Server, Mail und Websites für zahlende Kunden, einschließlich Übergabe-Dokumentation. Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst betreiben, und Sie dürfen es sich im Termin ansehen.
Die Ausstiegsfrage, bevor Sie sie stellen
Wir sind eine kleine Firma aus Lage. Genau deshalb steht im Vertrag, wie Sie ohne uns weitermachen, und zwar vollständig: Die Oberfläche ist quelloffene Standardsoftware ohne eigenes Datenformat (Name und Lizenz stehen im Vertrag und in der Mappe). Wächter, Ampel-Regeln und Assistenten sind unsere Entwicklung, deshalb erhalten Sie daran ein unbefristetes Nutzungsrecht an der bei Vertragsende eingesetzten Fassung samt Herausgabe des Quellcodes bei Betriebsaufgabe. Dazu vollständiger Export der Konfiguration und des Wissensbestands; Chatverläufe exportiert jede Lehrkraft selbst aus ihrem Konto, bei einem Betreiberwechsel wandern sie verschlüsselt und ohne Einsicht des Trägers mit. Betriebshandbuch, Übergabe an einen Dritten, Löschprotokoll mit benannter Frist, auf Wunsch Betrieb auf einem Server Ihres Trägers. Die vier Eckwerte Laufzeit, Kündigungsfrist, Reaktionszeit und Exportfrist stehen mit Zahlen im Angebot; als Leitplanke gilt: keine Mindestabnahme im Verbrauch, Betreuung mit Jahres-Laufzeit, danach monatlich kündbar.
Wer die Assistenten fachlich prüft
Die Vorlagen der neun Assistenten entwickeln wir entlang der Bildungspläne und der amtlichen Leitfäden zur Zeugnisformulierung; die fachliche und pädagogische Letztverantwortung liegt bewusst bei der Lehrkraft. Im Pilot passen wir jede Vorlage mit Ihrem Kollegium an, und diese Anpassungen fließen dokumentiert in die nächste Fassung ein.
Der Ehrlichkeitsblock
Schul-Referenzen bauen wir gerade auf, deshalb zeigen wir Ihnen eine laufende Plattform statt einer Logo-Wand. Sobald eine Referenzschule bereit ist, steht hier ihr Name, ihr Ort und eine Ansprechperson, die Sie anrufen dürfen, kein anonymes Zitat mit Vorname und Berufsbezeichnung. Bis dahin gilt: Pilotkonditionen und Mitsprache bei der Weiterentwicklung für die Schulen, die den Anfang machen.
Die Einwände, die zu Recht kommen
Wir nutzen schon etwas anderes. Warum dann Sie?
Kurz vorab: In den meisten Fällen ersetzen wir nichts, sondern schließen die Lücke, die das vorhandene Werkzeug bewusst offen lässt. Es gibt drei Sorten von Angeboten, und alle drei haben denselben blinden Fleck.
Bekannte KI-Werkzeugkästen und Fortbildungsplattformen: stark in dem, wofür sie gemacht sind: Fortbildung, Materialerstellung, Werkzeugvielfalt. Ihr Datenschutzversprechen ruht allerdings darauf, dass Ihre Lehrkräfte keine Schülernamen eintippen, abgesichert durch eine Nutzungsordnung und bestenfalls einen Warnhinweis. Wir gleichen jede Eingabe gegen Ihre eigene Namensliste aus der Schulverwaltung ab, zeigen die Prüfansicht vor dem Absenden und nennen die gemessene Trefferquote schriftlich, samt Grenzen. Viele Schulen behalten ihr gewohntes Werkzeug für die Unterrichtsvorbereitung und nutzen uns für alles, was Namen enthält.
Landes-Chatbots und kostenlose staatliche Angebote: Nutzen Sie sie, wenn sie Ihnen offenstehen. Beachten Sie nur, wofür sie ausdrücklich nicht gedacht sind: Personenbezogene Daten dürfen dort nicht in die Eingabe, schulverwaltende Tätigkeiten sind in der Regel ausgeschlossen, ein Servicelevel wird nicht zugesagt, und das monatliche Kontingent legt nicht Ihre Schule fest. Genau diese Arbeit (Förderplan-Text, Zeugnisbemerkung, Elternkommunikation) bleibt damit ungelöst. Dafür sind wir gebaut; wir treten neben das kostenlose Angebot, nicht dagegen an.
Büropaket-KI der großen US-Anbieter: Wenn die KI schon in Textverarbeitung und Mail sitzt, ist das bequem, und das wiegen wir nicht auf. Drei Punkte prüfen Sie dort bitte selbst: erstens, in welchen Regionen Ihre Eingaben verarbeitet werden dürfen und ob sich das seit Vertragsschluss geändert hat; zweitens, ob es eine technische Sperre gegen Namen in der Eingabe gibt oder nur eine Nutzungsregel; drittens, was Sie einer Prüfung vorlegen, wenn nach dem Kompetenznachweis Ihrer Lehrkräfte gefragt wird. Bei uns lauten die Antworten: Sie bestimmen, wo gerechnet wird, bis hin zu Ihrem eigenen Server; die Sperre ist technisch und protokolliert; den Nachweis stellen wir je Person aus.
Wenn Sie möchten, gehen wir das mit Ihrem Datenschutzbeauftragten in einem Termin durch, an Ihrem konkreten Fall, ohne dass Sie etwas wechseln müssen.
Was ist, wenn der Wächter einen Namen übersieht?
Sie schreiben Frankfurt und meinen einen US-Konzern. Wer ist mein Vertragspartner, und wer kann nach welchem Recht auf die Daten zugreifen?
Um Schülernamen zu schützen, brauchen Sie eine Liste aller Schülernamen. Wo liegt die dann?
Kann die Schulleitung meine Chats lesen? Und bekommt jemand am Jahresende eine Auswertung, wer wie viel genutzt hat?
Ihr Differenzierungs- und Ihr Enrichment-Assistent ordnen Kinder Niveaustufen zu. Ist das nicht Anhang III?
Ist der Zeugnis-Formulierer nicht selbst eine Bewertung von Lernergebnissen im Sinne von Anhang III?
Wir haben schon drei Systeme angeschafft, die heute keiner benutzt. Was, wenn es niemand nutzt?
Abrechnung pro Token heißt für mich, ich weiß im September nicht, was im Juni auf der Rechnung steht.
Was passiert mit unseren Konten und Daten, wenn es Sie in zwei Jahren nicht mehr gibt?
Schreiben die Schüler dann noch selbst? Und erkennen Sie KI-Texte in Schülerarbeiten?
Muss ich Eltern sagen, dass ich für den Entwurf KI benutzt habe?
Wir sind eine öffentliche Schule in Baden-Württemberg, wir bekommen doch AIS.chat über SCHULE@BW.
Bringen Sie einen eigenen Fall mit
30 Minuten Live-Demo, vor Ort am Schul-iPad oder per Bildschirmfreigabe, mit einem echten Fall Ihrer Schule: ein Zeugnissatz, ein Elternbrief, ein Arbeitsblatt. Aber bitte ohne echte Namen, und das aus Prinzip: In der Demo liegt Ihre Schülerliste noch nicht vor, der Wächter kann Ihre Namen dort also nicht erkennen, und vor dem ersten echten Schülerdatum steht ohnehin der Auftragsverarbeitungsvertrag. Schreiben Sie "Schülerin A" oder nennen Sie uns vorab fünf erfundene Namen, die wir als Testliste hinterlegen, dann sehen Sie den Wächter ehrlich arbeiten. Wir installieren vorher nichts.
Datenschutzbeauftragte
Die Mappe, und auf Wunsch ein Testzugang mit Einblick in die tatsächlich ausgehende Anfrage.
Mappe anfordernFabStack GmbH · Schötmarsche Straße 51, 32791 Lage · 05232 9711086 · info@fabstack.de
Grün sofort. Gelb geschwärzt. Rot bleibt rot.