Schul-KI · FabStack GmbH, Lage in Ostwestfalen

Zeugnisse, Elternbriefe, Differenzierung. Ohne dass Schülernamen in privaten KI‑Konten landen.

Eine Chat-Plattform auf deutschem Server für Ihr ganzes Kollegium. Ein Wächter ersetzt Schülernamen vor dem Absenden durch Platzhalter, und Sie können ihn in Abschnitt 3 selbst ausprobieren, ohne dass etwas abgesendet wird.

Läuft im Browser auf den Schul-iPads Verbrauch bei üblicher Nutzung: 0,10 bis 1,90 Euro je Lehrkraft und Monat Unterlagen für den Datenschutzbeauftragten liegen bereit

Diese KI benotet nicht. Sie sagt Schülern keine Lösungen vor. Sie legt keine Profile über Kinder an. Warum das keine Einstellung ist, die man umlegen kann, steht in Abschnitt 2.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Was es ist: eine Chat-Plattform mit neun vorbereiteten Assistenten für Ihr Kollegium, im Browser auf den vorhandenen iPads.
  • Was es kostet: Verbrauch nach Nutzung (bei üblicher Nutzung 0,10 bis 1,90 Euro je Lehrkraft und Monat, Limit setzen Sie), dazu einmalige Einrichtung und eine feste Betreuungspauschale aus dem Angebot nach Bestandsaufnahme.
  • Was es nicht tut: Es benotet nicht, legt keine Schülerprofile an, verarbeitet keine Gesundheits- und Förderdaten.
  • Was Ihre Schule einbringt: 90 Minuten Schulleitung, einen Nachmittag fürs Kollegium, den Listen-Export der Schulverwaltung, die Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten.
  • Wie Sie wieder herauskommen: Export, Betriebshandbuch, Übergabe an Dritte, Löschprotokoll; alles im Vertrag. Als Einseiter für Ihr Gremium (PDF)
Abschnitt 1 · Der Alltag

Sonntagabend, 21 Uhr, und 25 Lernentwicklungsberichte warten

Sie behalten die Feder. Das System macht den ersten Entwurf, streichen, ändern und unterschreiben tun Sie. Der Entwurf ist der schlechteste Teil des Zeugnisses, Ihre Überarbeitung ist der beste.

Die Minutenangaben sind Größenordnungen aus Vorführungen mit Lehrkräften, im Schulbetrieb noch nicht gemessen; die erste Messung machen wir im Pilot bei Ihnen, mit Ihren Zahlen, und sie steht danach hier. Nicht enthalten sind Prüfansicht und Faktenprüfung: Rechnen Sie je Vorgang eine halbe bis eine Minute dazu. Die Angaben werden nirgends zu einer Jahresersparnis addiert, und das erste Lesen einer Klausur wird dadurch nicht kürzer.

Sonntagabend, 25 Zeugnisse

Zeugnis-Formulierer · 240 min → 90 min
BisherEnde Januar, Sonntag um 20 Uhr. 25 Verbalbeurteilungen, Notenliste, Beobachtungsheft. Gegen 23 Uhr klingen die Texte müde und alle ein wenig gleich.
Mit der Schul-KIDrei bis vier Stichworte je Kind, getippt. Der Wächter ersetzt den Namen vor dem Absenden durch [Schüler A], sichtbar in der Prüfansicht. Zurück kommen zwei Formulierungsvarianten im Ton der Schule. Auswählen, kürzen und verantworten bleibt Sache der Lehrkraft.
Der Fall, mit dem die meisten Kollegien anfangen. Beispiel-Artefakt: Lernentwicklungsbericht mit rund 15 Zeilen je Kind, Grundschule.

Elternbrief zur Klassenfahrt, fünf Sprachen

Elternbrief-Profi · 90 min → 20 min
BisherSieben Familien lesen kein Deutsch. Eine Kollegin fragen, eine Mutter um Hilfe bitten, den Rest zusammenstückeln. Zwei Rückrufe wegen Missverständnissen sind eingeplant.
Mit der Schul-KIDerselbe Brief in Englisch, Türkisch, Russisch, Ukrainisch und Arabisch, Beträge und Fristen unverändert. Verbindlich bleibt die deutsche Fassung; jede Übersetzung trägt genau diesen Hinweis, und rechtlich erhebliche Passagen (Einverständnis, Kosten, Fristen) prüft die Lehrkraft in der deutschen Fassung.
Das ist meist nicht eingesparte Arbeit, sondern Arbeit, die sonst gar nicht stattfindet.

Drei Niveaustufen bis morgen früh

Differenzierungs-Assistent · 75 min → 25 min
BisherMittwoch, 21 Uhr, Bruchrechnen in der 6b. Drei Blätter wären nötig, zwei werden gebaut, am Ende wird das alte Blatt kopiert und im Kopf differenziert.
Mit der Schul-KIVorhandenes Blatt plus Auftrag: drei Niveaustufen, gleiche Optik, Lösungen getrennt. Über den Knopf "Als Arbeitsblatt drucken" sofort im Schul-Design. Die Lehrkraft prüft die Rechenwege, streicht eine zu schwere Aufgabe und legt fest, wer welches Blatt bekommt.
Differenzierung ohne Personenbezug: Der Assistent macht Vorschläge, er ordnet keine Kinder zu.

Vertretung in zehn Minuten

Quiz- und Arbeitsblatt-Generator · 30 min → 8 min
BisherDienstag, 9:35 Uhr, Kollegin fällt aus, Biologie 7c, Thema unbekannt. Die Klasse bekommt ein Kreuzworträtsel aus dem Ordner von 2019.
Mit der Schul-KIBlutkreislauf, 45 Minuten, Einstiegsfrage, zwölf Aufgaben in zwei Schwierigkeiten, Lösungen separat. Der Druck-Knopf liefert ein Blatt im Schul-Design, das im Sekretariat schon aus dem Drucker kommt.
Der kürzeste Weg vom Text zum Material, auf dem Dienst-iPad, ohne Installation. Acht Minuten bis zum Blatt, plus Ihre Prüfzeit; fachfremd heißt: Lösungen mitlaufen lassen und Aufgabentypen wählen, die Sie beurteilen können.

Wo genau steht das im Bildungsplan?

Bildungsplan-Assistent · 50 min → 12 min
BisherFachkonferenz Geografie: Ist Migration in Klasse 8 verbindlich oder erst in Klasse 10? Es folgen PDF-Suche, drei Register und ein Zitat aus dem Gedächtnis.
Mit der Schul-KIAntwort mit wörtlichem Zitat aus dem Bildungsplan, samt Leitperspektive und Fundstelle zum Nachschlagen. Die Fachkonferenz prüft das Zitat am Original und entscheidet, was daraus im schulinternen Curriculum wird.
Antwort mit Zitat und Fundstelle; nachschlagen müssen Sie trotzdem, und genau dafür steht die Fundstelle da: ein Klick statt einer PDF-Suche. Derzeit mit den Bildungsplänen Baden-Württembergs, weitere Länder mit Termin (Abschnitt 12).

Mittwochabend, Aufgabe 4 klemmt

Lern-Tutor · Ausbaustufe Schülernutzung
BisherEin Achtklässler sitzt um 19 Uhr vor linearen Gleichungen: zwanzig Minuten Videosuche, dann die abfotografierte Lösung aus dem Klassenchat, abgeschrieben und nicht verstanden. Wer sich Nachhilfe leisten kann, verbringt diesen Abend anders.
Mit der Schul-KIDer Tutor nennt keine Lösung, sondern fragt zurück, was auf beiden Seiten der Gleichung passieren muss, und lässt ihn den nächsten Schritt selbst gehen. Der Gewinn liegt hier beim Kind, nicht bei der Lehrkraft.
Zwei rote Linien in einem Bild: kein Vorsagen, und Zugang unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Ehrlich dazugesagt: Schülernutzung ist nicht Teil des Starts, sondern eine eigene Ausbaustufe nach dem ersten Halbjahr, mit Elterninformation und KI-Pass. Im Termin zeigen wir es, verkaufen tun wir es noch nicht.

Klausur-Qualitätsprüfer

Prüft Aufgaben vor dem Kopieren: Ist die Fragestellung eindeutig, stimmt die Musterlösung, passt das Niveau, verrät die Aufgabe ihre Lösung?

PBL-Projektcoach

Entwickelt Projektideen mit Leitfrage, Meilensteinen und einem Bewertungsraster-Entwurf, über den die Lehrkraft entscheidet.

Enrichment-Coach

Vertiefung statt mehr vom Gleichen: Forschungsaufträge, Transferaufgaben und Projektideen als Vorschlag für die Lehrkraft.

Abschnitt 2 · Die Grenzen

Was dieses System nicht tut

Vier Grenzen, die wir von uns aus mitbringen, damit Sie im Termin nicht danach suchen müssen.

Die KI benotet nicht.
Sie erstellt keine Lernstandsprofile und keine Prognosen über Kinder.
Sie verarbeitet keine Gesundheits- und Förderdaten.
Sie ersetzt keine pädagogische Entscheidung.

Nicht weil wir es technisch nicht könnten, sondern weil Anhang III der EU-KI-Verordnung die Bewertung von Lernergebnissen und die Zuweisung zu Bildungsangeboten als Hochrisiko einstuft. Diese Pflichten wollen wir Ihrer Schule nicht aufladen. Rot ist deshalb keine Einstellung, sondern eine Sperre.

Zur Selbstauskunft gehören auch die beiden Grenzfälle: Der Differenzierungs- und der Enrichment-Assistent machen Vorschläge für die Lehrkraft und treffen keine Zuordnung; die Entscheidung bleibt dokumentiert bei der Lehrkraft. Und zwei Ehrlichkeiten gleich dazu: Sprachmodelle irren sich mitunter überzeugend, jede Antwort ist ein Entwurf. Einen zuverlässigen Detektor für KI-Texte in Schülerarbeiten gibt es nicht, auch nicht von uns.

Abschnitt 3 · Ab hier geht es um Sicherheit

Das Modell bekommt Platzhalter, nicht Ihre Klassenliste

Bei den meisten Angeboten ist der Schutz von Schülernamen eine Verhaltensregel an Ihre Lehrkräfte. Bei uns ist er eine Funktion: geprüft gegen Ihre eigene Namensliste, sichtbar vor dem Absenden. Sie müssen uns das nicht glauben, Sie können es hier tippen; dieses Widget rechnet vollständig in Ihrem Browser und sendet nichts ab.

Was Sie schreiben
Was das Modell bekommt
Prüfansicht

Demo-Klassenliste dieses Widgets: Lena Beispielmann, Mert Yildirim, Sofia Petrova, Jonas Kleinschmidt, Amira El-Sayed, Tim Obermüller. Produktiv kommt die Liste aus dem Export Ihrer Schulverwaltung (z. B. EduPage) und liegt auf dem Plattform-Server (Definition in Abschnitt 3).

 Schul-KI · Zeugnis-Formulierer
Formuliere zwei Zeugnissatz-Varianten für Lena Beispielmann: rechnet sicher mit Brüchen, hilft Mitschülern, meldet sich selten.
Wächter: 1 Ersetzung vor dem Absenden: Lena Beispielmann → [Schüler A] (Namensliste)
Variante 1: [Schüler A] rechnet sicher und zuverlässig mit Brüchen und unterstützt Mitschülerinnen und Mitschüler ... Variante 2: ...

So sieht das im Alltag aus

Bildschirmdarstellung nachgestellt. Die Prüfansicht (gelbe Zeile) erscheint bei jeder Ersetzung automatisch im Chat, vor der Antwort. Im Demo-Termin sehen Sie dieselbe Ansicht live, auf Wunsch auch die tatsächlich ausgehende Anfrage auf Netzwerkebene.

Drei Schichten, ein Weg

Erstens der Abgleich gegen die Namensliste aus dem Export Ihrer Schulverwaltung. Zweitens feste Muster für Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten. Drittens, als Ausbaustufe, ein lokaler Restfänger für unbekannte Namen.

iPad der LehrkraftEingabe im Browser
Plattform-Server: Wächterersetzt Namen und Muster, zeigt die Prüfansicht
Modellbekommt die pseudonymisierte Fassung; die Grenzen stehen im nächsten Abschnitt
Plattform-Server: RücktauschZuordnung bleibt dort
Antwortals Entwurf zur Prüfung

Die Ersetzung passiert auf dem Plattform-Server, bevor die Anfrage in Richtung Modell weitergeht.
Namensliste und Zuordnungstabelle liegen ausschließlich dort und werden nie an ein Modell übermittelt; auf Wunsch läuft der Abgleich gegen eine gehashte Liste.

Was der Plattform-Server ist, offen gesagt: Standardmäßig eine eigene Instanz je Schule auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum, betrieben von uns als Ihrem Auftragsverarbeiter, verschlüsselt und getrennt je Standort. Auf Wunsch betreiben wir denselben Aufbau auf Hardware Ihres Trägers (Steckplatz 1), dann verlassen auch Liste und Zuordnung Ihr Haus nicht. Inhalte werden bei den Modellanbietern nicht zu Trainingszwecken gespeichert, vertraglich zugesichert und, wo der Anbieter es anbietet, technisch erzwungen; die Nachweise je Steckplatz liegen in der Mappe. Und weil es auffiele, wenn wir es verschwiegen: Die Diktierfunktion wandelt Sprache bei einem EU-Dienstleister in Text um. Die Tonaufnahme durchläuft den Wächter also nicht. Deshalb gilt: Für gelbe Aufgaben tippen statt diktieren, so steht es auch in der Dienstanweisung; auf Wunsch schalten wir das Diktat schulweit ab oder betreiben die Spracherkennung lokal auf Ihrem Server.

Abschnitt 4 · Die Schwächen

Was der Wächter nicht erkennt

Vier Fehlerklassen, die Sie kennen sollten, bevor Ihr Datenschutzbeauftragter sie findet.

Der Spitzname

"Schnuffi hat heute geweint." Ein Name, der nicht in der Liste steht, wird nicht ersetzt.

Die Umschreibung

"Der Junge aus der 7b mit dem gebrochenen Arm." Kein Listenabgleich der Welt fängt Kontext-Identifizierung.

Der Tippfehler

"Lena Beispielman" mit einem n wird nicht erkannt. Exakter Abgleich ist exakt.

Der eingefügte Elterntext

In einer kopierten E-Mail stehen Geschwisternamen, die keine Schüler sind und in keiner Liste stehen.

Die Messung, mit offener Methode: Unser Testset umfasst 24 Fälle: Namen in vier Schreibweisen, Genitivformen ("Lenas Mutter"), Groß- und Kleinschreibung, Bindestrich-Namen, Mehrfachnennungen, Telefonnummern, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen sowie Gegenproben, die nicht ersetzt werden dürfen, darunter fremde Doppelnamen. Ergebnis am 12.08.2026: 24 von 24, ohne Falschtreffer. Das ist ein Laborwert auf unserem eigenen Testset, kein Betriebsversprechen; das Messprotokoll liegt in der Mappe, und vor Produktivnahme wiederholen wir die Messung mit Testfällen Ihrer Schule.

Und die Einordnung, auf die Ihr Datenschutzbeauftragter zu Recht besteht: Der Wächter anonymisiert nicht, er pseudonymisiert. Das bleibt eine Verarbeitung personenbezogener Daten, sie gehört in Ihr Verarbeitungsverzeichnis, und den Textbaustein dafür liefern wir mit. Datenschutzbeauftragte erhalten auf Wunsch einen Testzugang mit Einblick in die tatsächlich ausgehende Anfrage, nicht nur in unsere Prüfansicht.

Abschnitt 5 · Die Hausregel

Die Ampel, eine Hausregel, die nach fünf Minuten sitzt

Sie müssen nicht selbst entscheiden, was erlaubt ist. Sie bekommen ein Blatt, auf das Sie zeigen können. Rot zuerst, denn Rot trägt die anderen beiden.

Rot: tabu

  • Benotung oder Bewertung durch die KI
  • Gesundheits- und Förderdaten
  • Schülerprofile anlegen
  • private KI-Konten für Schulisches
  • Prüfungsaufsicht und Prognosen

Gelb: nur geschwärzt

  • Zeugnis-Formulierungshilfen
  • Feedback-Entwürfe zu Schülertexten
  • Vorbereitung von Elterngesprächen
  • Lernentwicklungsberichte
  • abgesichert durch den Wächter, begrenzt durch Abschnitt 4

Grün: jederzeit

  • Arbeitsblätter und Differenzierungsmaterial
  • Elternbriefe und Übersetzungen
  • Quiz und Erklärtexte
  • Bildungsplan-Recherche
  • Verwaltungstexte ohne Personenbezug

Ordnen Sie selbst zu

Acht Alltagsfälle, per Klick nach Grün, Gelb oder Rot. Genau diese Übung ist Teil des KI-Führerscheins; die Seite ist damit schon eine Kostprobe der Schulung.

Genau dieser Text wird als Entwurf einer Dienstanweisung mitgeliefert, gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten Ihrer Schule angepasst und von der Schulleitung unterschrieben.

Abschnitt 6 · Die Datenwege

Wo gerechnet wird, entscheidet Ihr Datenschutz, nicht unsere Technik

Drei Steckplätze für Sprachmodelle, alle hinter derselben Oberfläche, demselben Wächter und derselben Ampel. Umschalten ist Konfiguration, kein Umbau.

Steckplatz 1: Ihr eigener Server

Datenweg
verlässt das Haus nicht
Stärke
maximale Souveränität, feste Kosten, ideal für die gelbe Stufe
Grenze
nur kleine und mittlere Modelle wirtschaftlich; bei mehreren hundert gleichzeitigen Nutzern entstehen Warteschlangen. Kostenwahrheit: ab rund 800 Euro im Monat unabhängig von der Nutzung; er lohnt sich, wenn die gelbe Stufe grundsätzlich im Haus bleiben soll

Steckplatz 2: Europäische Anbieter

Datenweg
EU-Rechenzentrum eines europäischen Inferenz-Anbieters (Auftragsverarbeiter; Name und Sitz stehen in der Unterauftragsverarbeiter-Liste der Mappe), keine Speicherung zu Trainingszwecken
Stärke
große offene Modelle für Centbeträge, keine Wartung, wächst mit
Grenze
Daten gehen zu einem EU-Dienstleister, vertraglich geregelt, aber außer Haus

Steckplatz 3: Spitzenmodell über EU-Rechenzentrum (optional)

Datenweg
EU-Rechenzentrum (Frankfurt) eines US-Anbieters. Das ist ein Drittlandthema, und wir nennen es so: Vertragspartner ist die europäische Gesellschaft des Anbieters, Rechtsgrundlage des Transfers ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework, soweit der Empfänger zertifiziert ist, ergänzend Standardvertragsklauseln; die Transferbewertung liegt in der Mappe zum Lesen, nicht zum Glauben. Anbieter- und Modellnamen stehen in der Mappe und im Vertrag.
Stärke
höchste Antwortqualität für anspruchsvolle Aufgaben, Speicherung technisch abgeschaltet
Grenze
US-Mutterkonzern. Sie können diesen Steckplatz leer lassen, dann verlässt kein Prompt die EU, und das Produkt bleibt vollständig nutzbar.

Ampel-Routing, technisch festgelegt: Gelbe Aufgaben sind serverseitig an die Steckplätze 1 und 2 gebunden und gehen nie zum Steckplatz 3; Grün darf zum starken Modell, Rot ist überall gesperrt. Die Zuordnung wird protokolliert und lässt sich nur durch die Schulleitung ändern. Die Diktierfunktion (Spracherkennung) läuft bei einem EU-Auftragsverarbeiter. Für die tägliche Textarbeit der grünen Stufe ist der Qualitätsunterschied zwischen Steckplatz 2 und 3 klein; deutlich wird er bei langen Dokumentauswertungen und komplexen Aufgaben, und genau dafür lässt sich Steckplatz 3 fallweise zuschalten oder ganz weglassen. Zur Diktierfunktion die ehrliche Einschränkung aus Abschnitt 3: Die Tonaufnahme geht vor dem Wächter an die EU-Spracherkennung, deshalb ist Diktat eine Sache der grünen Stufe.

Abschnitt 7 · Beschäftigtendatenschutz

Wer die Chatverläufe sehen kann, und wer nicht

Niemand wertet aus, wer wie viel tippt. Ihre Entwürfe gehören Ihnen, nicht der Schulleitung. Und bevor Sie unterschreiben, sprechen Sie mit Ihrem Personalrat, die Musterdienstvereinbarung liegt bei.

LehrkraftSchul-AdminFabStack im SupportServerprotokolle
Verläufe der eigenen Personja, jederzeit löschbar; automatische Löschung nach einer je Schule eingestellten Frist (Standard 90 Tage)nein, in der Auslieferung abgeschaltethat keine eigenen Konten auf Ihrer Plattformkeine Inhalte
Verläufe anderer Personenneinneinnur nach ausdrücklicher Einladung im konkreten Supportfall, protokolliertkeine Inhalte
Nutzungsstatistikeigener VerbrauchSummen ohne Personenbezug Summen ohne PersonenbezugZugriffszeiten ohne Inhalte, 14 Tage

Ehrlich eingeordnet: Die Abschaltung des Administratorzugriffs ist eine Einstellung, kein Naturgesetz. Ihr eigener Schul-Admin könnte sie umlegen. Deshalb steht in der Musterdienstvereinbarung, dass ein Umlegen die vorherige Zustimmung der Personalvertretung braucht, und jede Änderung dieser Einstellung wird im Systemprotokoll festgehalten. Es gibt keine Auswertung einzelner Lehrkräfte und keine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle. Und weil eine Plattform mit Chatverläufen eine technische Einrichtung ist, die zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle geeignet wäre, ist ihre Einführung in aller Regel mitbestimmungspflichtig: Beteiligen Sie Personalrat oder Mitarbeitervertretung, bevor Sie unterschreiben, nicht danach. Die Nutzung ist freiwillig, und aus der Nichtnutzung entsteht kein Nachteil; so steht es in der Musterdienstvereinbarung, die beiliegt. Bei kirchlichen Trägern gelten MAVO bzw. MVG.EKD und KDG bzw. DSG-EKD, dafür gibt es ein eigenes Vertragsmuster.

Abschnitt 8 · Für den Datenschutzbeauftragten

Die Mappe für Ihren Datenschutzbeauftragten, ohne Formular

Diese Seite ersetzt kein Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Sie liefert die Unterlagen, die er dafür braucht. Vier davon liegen hier direkt, der Rest kommt am selben Werktag per E-Mail, denn ein angekündigtes Dokument, das nicht abrufbar ist, kostet mehr Vertrauen als es aufbaut.

Am selben Werktag per E-Mail

  • Auftragsverarbeitungsvertrag im Entwurf, mit technischen und organisatorischen Maßnahmen
  • Unterauftragsverarbeiter mit Firma, Sitz und Zweck; Zero-Retention-Klauseln der Anbieter im Zitat
  • Löschkonzept mit Fristen; Drittland-Vermerk mit Transferbewertung für Steckplatz 3
  • Zuarbeit zur Datenschutz-Folgenabschätzung; Baustein für das Verarbeitungsverzeichnis

Mappe anfordern: info@fabstack.de

Die Schülerliste, offen behandelt

Sie ist die heikelste Verarbeitung im ganzen Projekt, deshalb steht sie hier und nicht im Kleingedruckten. Übergeben werden nur Namen, keine Geburtsdaten, keine Förderbedarfe. Die Liste liegt verschlüsselt auf dem Plattform-Server (Abschnitt 3), aktualisiert einmal je Schuljahr, gelöscht zum Schuljahresende mit Protokoll. Auf Wunsch läuft der Abgleich gegen eine gehashte Liste, das heißt: Statt der Namen liegen dort nur einweg-verschlüsselte Prüfsummen, aus denen sich die Namen nicht zurückrechnen lassen. Die datenschutzrechtliche Bewertung trifft der Datenschutzbeauftragte Ihrer Schule; wir liefern Zuarbeit und Technikbeschreibung, keine Rechtsberatung. In Baden-Württemberg bilden § 113 SchG und die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über den Datenschutz an öffentlichen Schulen (04.07.2019) den Rahmen, in Nordrhein-Westfalen §§ 120 und 121 SchulG mit den Verordnungen VO-DV I und II; kirchliche Träger arbeiten nach KDG oder DSG-EKD.

Abschnitt 9 · Die Pflicht, die schon gilt

Die Schulungspflicht gilt seit Februar 2025. Der KI-Führerschein ist Ihr dokumentierter Grundbaustein

Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verlangt ein am Einsatzkontext und an der Rolle ausgerichtetes Maß an KI-Kompetenz des Personals; ein gesetzliches Zertifikat oder eine Mindestdauer kennt er nicht. Sobald Ihre Schule KI-Werkzeuge dienstlich einsetzt oder erlaubt, greift die Pflicht. Der KI-Führerschein deckt den Grundbedarf der Lehrkräfte ab und dokumentiert ihn je Person; für Schulleitung, Administratoren und Multiplikatoren gehört eine vertiefte, gesondert dokumentierte Schulung zum Projekt.

 ki-schulung · Selbstlernmodul

KI-Führerschein für Lehrkräfte

Lektion 2 von 5 · Die Ampel-Hausregel

Rund 20 Minuten im Browser: Was Sprach-KI kann, die Ampel, Schülerdaten und der Wächter, Prüfpflicht, gute Aufträge. Abschlussquiz mit 10 Fragen, druckbares Zertifikat mit Nachweisnummer, auf Wunsch im Design Ihrer Schule.

Ehrlich dazugesagt

Das Modul ist der dokumentierte Grundnachweis. Die persönliche Schulung von Schulleitung und zwei bis drei Multiplikatoren je Standort bleibt Teil des Projekts, denn 500 Lehrkräfte schult niemand sinnvoll einzeln. Neue Kolleginnen und Kollegen durchlaufen das Modul beim Onboarding, der Nachweis wächst mit. Für Schüler gibt es denselben Weg als KI-Pass in Du-Form, als Voraussetzung für eine spätere Schülernutzung.

Abschnitt 10 · Die Entscheidungslage

Die Frage lautet nicht ob, sondern geregelt oder ungeregelt

Repräsentative Befragungen kommen übereinstimmend auf rund die Hälfte: Das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung (Befragung von rund 1.600 Lehrkräften, 2024) und Folgeerhebungen zeigen, dass etwa jede zweite Lehrkraft KI bereits für die Unterrichtsvorbereitung nutzt, überwiegend mit privaten Konten auf privaten Geräten. Das ist kein Vorwurf an ein Kollegium, es ist die Folge fehlender erlaubter Wege.

Heute, ungeregeltMit der Schul-KI
Wer nutztwer sich privat ein Konto anlegtdas ganze Kollegium, mit Schulung
Wer zahltmeist niemand: Es läuft die kostenlose Fassung, bezahlt wird mit den Eingaben zu den Bedingungen des Anbieters; bezahlte Abos (rund 20 Euro) privatdie Schule: Betreuungspauschale plus Verbrauch nach Nutzung (Abschnitt 11)
Wer sieht die Datenein US-Anbieter, samt echter Namender Wächter ersetzt Namen, Wege siehe Abschnitt 6
Wer trägt die Verantwortungunklar, im Zweifel die Schulegeregelt in Dienstanweisung und Vertrag

Sie entscheiden nicht mehr, ob KI in Ihre Schule kommt. Sie entscheiden, ob Sie wissen, was dort passiert. Und weil ein privates Abo rund 20 Euro im Monat kostet, der Verbrauch über die Schulplattform bei üblicher Nutzung aber 0,10 bis 1,90 Euro je Lehrkraft, gilt dasselbe eine Etage tiefer: Ohne Schulangebot entscheidet das Elternhaus, wer mit KI üben kann.

Für Schulen in freier Trägerschaft kommt ein sachlicher Befund dazu: Stand August 2026 setzt die Beantragung der Landesplattform SCHULE@BW laut IBBW ausdrücklich eine öffentliche Schule voraus; für den Landes-Chatbot existiert für freie Träger laut Anbieterkommunikation bislang ein Pilotprojekt. Die Anfrage kostet nichts, wir formulieren sie gern mit; planen lässt sich damit nicht, und beide Wege koexistieren später problemlos. Eine Nutzung durch Schüler bleibt eine eigene Ausbaustufe mit eigenen Regeln, Elterninformation und KI-Pass, entschieden nach dem ersten Halbjahr Erfahrung im Kollegium.

Und der Satz, der diesen Abschnitt trägt: Die Arbeit mit echten Namen (Förderplan-Formulierung, Zeugnisbemerkung, Elterngespräch) verschwindet nicht, wenn man sie untersagt. Sie wandert in private Konten. Wir holen sie zurück in einen Rahmen, den Ihre Schulleitung verantworten kann.

Abschnitt 11 · Die Zahlen

Was es kostet, und wo Sie den Deckel setzen

Abgerechnet wird nach Nutzung statt pro Kopf. Wird es nicht genutzt, kostet es fast nichts, und das ist überprüfbar statt behauptet.

Rechengrundlage: durchschnittlich 2.000 Wörter Ein- und 1.000 Wörter Ausgabe je Anfrage, Listenpreise der Anbieter, Stand August 2026, verlinkbar und nachrechenbar. Preisänderungen der Anbieter geben wir mit mindestens drei Monaten Ankündigung weiter.

Drei Kostenblöcke, sauber getrennt

  • Einrichtung und Schulung, einmalig als Projekt. Ehrlich gesagt: Diese Zahl hängt von Kollegiumsgröße und Vorsystemen ab, deshalb steht hier keine erfundene Spanne. Sie bekommen nach der Bestandsaufnahme ein Festpreis-Angebot innerhalb von fünf Werktagen.
  • Betreuung als feste monatliche Pauschale je Standort, im selben Angebot beziffert; regulatorische Anpassungen der Plattform sind darin enthalten, alles darüber hinaus wird vorher beziffert
  • Verbrauch nach Nutzung, mit einem Limit, das Sie setzen. Konkret: Bei 80 Prozent geht eine Meldung an die Schulleitung, beim Erreichen werden neue Anfragen abgewiesen und laufende zu Ende geführt; die Schulleitung hebt das Limit selbst an, sofort wirksam. Eine Nachforderung gibt es nie, und ein von außen verhängtes Monatskontingent, das Ihre Schule mitten im Halbjahr abschaltet, gibt es bei uns auch nicht: Das Limit gehört Ihnen.

Beispielrechnung eines Monats (Verbrauchsteil)

Realschule, 38 Lehrkräfte, davon 24 aktiv, zusammen 2.610 Anfragen (Schwerpunkt Arbeitsblätter und Elternpost, Zeugniszeit): mit der Voreinstellung des Rechners 12,80 Euro Verbrauch über Steckplatz 2; entfallen mehr Anfragen auf das günstige Modell, entsprechend weniger. Dazu kommen die Betreuungspauschale und im ersten Jahr die Einrichtung, beide aus Ihrem Angebot. Nicht enthalten: eigener Server (nur bei Steckplatz 1) und die Zeit Ihrer Multiplikatoren. Keine Lizenz je Kopf, keine Mindestlaufzeit im Verbrauchsteil.

Abschnitt 12 · Der Weg

Ein Standort, ein Halbjahr, Festpreis, vorher vereinbarte Abbruchkriterien

Sie geben zwei Termine im Kalender her: 90 Minuten Einrichtung und einen Nachmittag für das Kollegium. Dazu kommt, was Ihnen niemand abnehmen kann: der Listen-Export aus der Schulverwaltung (etwa eine Stunde), die Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten und die Unterschrift unter die Dienstanweisung. Den Rest machen wir.

Bestandsaufnahme und Ampel-Dienstanweisung
Beteiligt
Schulleitung (90 Minuten), Datenschutzbeauftragter, IT-Betreuung
Wir liefern
Systemaufnahme, angepasste Ampel-Dienstanweisung, Zeitplan
Die Schule steuert bei
vorhandene Systeme benennen, einen Ansprechpartner im Kollegium
Erfolg gemessen an
unterschriebener Dienstanweisung und startklarem Pilotkreis
Pilot in der grünen Stufe, acht bis fünfzehn Freiwillige
Beteiligt
Pilotkreis, ein Nachmittag fürs Kollegium (Führerschein und Einführung)
Wir liefern
Plattform mit persönlichen Konten und allen neun Assistenten. In der grünen Stufe sofort frei: Arbeitsblätter, Quiz, Elternbriefe, Bildungsplan, Klausurprüfung. Zeugnis- und Feedback-Aufgaben (gelb) starten erst mit dem Wächter in Etappe 3
Die Schule steuert bei
echte Anwendungsfälle aus dem Alltag
Erfolg gemessen an
Nutzungszahlen nach acht Wochen, ohne Personenbezug
Wächter-Ausbaustufe mit der Schülerliste für die gelbe Stufe
Beteiligt
Schulverwaltung (Listen-Export, einmal je Schuljahr), Datenschutzbeauftragter
Wir liefern
Listenabgleich, Prüfansicht, Messprotokoll auf Ihren Testfällen
Die Schule steuert bei
den Export aus der Schulverwaltung, z. B. EduPage
Erfolg gemessen an
bestandener Probe mit von der Schule gewählten Testsätzen
Papierpaket mit dem Datenschutzbeauftragten, dann Entscheidung über den Vollausbau
Beteiligt
Datenschutzbeauftragter, Schulleitung, auf Wunsch Personalrat oder MAV
Wir liefern
Verzeichnis-Baustein, DSFA-Zuarbeit, Elterninformation, Löschkonzept
Die Schule steuert bei
die Bewertung durch ihren Datenschutzbeauftragten
Erfolg gemessen an
vollständiger Mappe und einer dokumentierten Entscheidung

Für Träger mit mehreren Standorten

Ein Vertrag, getrennte Mandanten je Standort, zentrale Ampel-Dienstanweisung mit Anpassungsfeld je Schule, trägerweite Nutzungsauswertung ohne Personenbezug; Auswertungen werden erst ab zehn aktiven Konten je Standort ausgewiesen, damit sich aus einem kleinen Pilotkreis niemand herausrechnen lässt. Anmeldung wahlweise mit eigenem Konto oder über Ihren bestehenden Microsoft-Zugang; bei der Microsoft-Anmeldung werden Anmeldedaten der Lehrkräfte bei Microsoft verarbeitet, keine Inhalte, und Microsoft steht dann als Unterauftragsverarbeiter in der Liste. Ob das gewollt ist, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter in der Bestandsaufnahme. Beim Bildungsplan-Assistenten der ehrliche Stand: Baden-Württemberg ist eingepflegt, Nordrhein-Westfalen ist eine Ausbaustufe von wenigen Tagen, die wir mit Termin zusagen.

Abschnitt 13 · Der Anbieter

Wer das baut, wie Sie ohne uns weiterkommen, und was wir nicht versprechen

FabStack GmbH aus Lage in Ostwestfalen, inhabergeführt, eingetragen im Handelsregister. Ihr Ansprechpartner ist der Geschäftsführer Sergej Enenko, erreichbar unter 05232 9711086 und info@fabstack.de, mit benannter Vertretung im Urlaubsfall. Wir betreiben eine 3D-Druck-Manufaktur, deren Fertigung von selbst entwickelter KI-Software gesteuert wird, hosten große offene Modelle auf eigener Hardware und betreiben Server, Mail und Websites für zahlende Kunden, einschließlich Übergabe-Dokumentation. Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst betreiben, und Sie dürfen es sich im Termin ansehen.

Die Ausstiegsfrage, bevor Sie sie stellen

Wir sind eine kleine Firma aus Lage. Genau deshalb steht im Vertrag, wie Sie ohne uns weitermachen, und zwar vollständig: Die Oberfläche ist quelloffene Standardsoftware ohne eigenes Datenformat (Name und Lizenz stehen im Vertrag und in der Mappe). Wächter, Ampel-Regeln und Assistenten sind unsere Entwicklung, deshalb erhalten Sie daran ein unbefristetes Nutzungsrecht an der bei Vertragsende eingesetzten Fassung samt Herausgabe des Quellcodes bei Betriebsaufgabe. Dazu vollständiger Export der Konfiguration und des Wissensbestands; Chatverläufe exportiert jede Lehrkraft selbst aus ihrem Konto, bei einem Betreiberwechsel wandern sie verschlüsselt und ohne Einsicht des Trägers mit. Betriebshandbuch, Übergabe an einen Dritten, Löschprotokoll mit benannter Frist, auf Wunsch Betrieb auf einem Server Ihres Trägers. Die vier Eckwerte Laufzeit, Kündigungsfrist, Reaktionszeit und Exportfrist stehen mit Zahlen im Angebot; als Leitplanke gilt: keine Mindestabnahme im Verbrauch, Betreuung mit Jahres-Laufzeit, danach monatlich kündbar.

Wer die Assistenten fachlich prüft

Die Vorlagen der neun Assistenten entwickeln wir entlang der Bildungspläne und der amtlichen Leitfäden zur Zeugnisformulierung; die fachliche und pädagogische Letztverantwortung liegt bewusst bei der Lehrkraft. Im Pilot passen wir jede Vorlage mit Ihrem Kollegium an, und diese Anpassungen fließen dokumentiert in die nächste Fassung ein.

Der Ehrlichkeitsblock

Schul-Referenzen bauen wir gerade auf, deshalb zeigen wir Ihnen eine laufende Plattform statt einer Logo-Wand. Sobald eine Referenzschule bereit ist, steht hier ihr Name, ihr Ort und eine Ansprechperson, die Sie anrufen dürfen, kein anonymes Zitat mit Vorname und Berufsbezeichnung. Bis dahin gilt: Pilotkonditionen und Mitsprache bei der Weiterentwicklung für die Schulen, die den Anfang machen.

Abschnitt 14 · Die berechtigten Fragen

Die Einwände, die zu Recht kommen

Wir nutzen schon etwas anderes. Warum dann Sie?

Kurz vorab: In den meisten Fällen ersetzen wir nichts, sondern schließen die Lücke, die das vorhandene Werkzeug bewusst offen lässt. Es gibt drei Sorten von Angeboten, und alle drei haben denselben blinden Fleck.

Bekannte KI-Werkzeugkästen und Fortbildungsplattformen: stark in dem, wofür sie gemacht sind: Fortbildung, Materialerstellung, Werkzeugvielfalt. Ihr Datenschutzversprechen ruht allerdings darauf, dass Ihre Lehrkräfte keine Schülernamen eintippen, abgesichert durch eine Nutzungsordnung und bestenfalls einen Warnhinweis. Wir gleichen jede Eingabe gegen Ihre eigene Namensliste aus der Schulverwaltung ab, zeigen die Prüfansicht vor dem Absenden und nennen die gemessene Trefferquote schriftlich, samt Grenzen. Viele Schulen behalten ihr gewohntes Werkzeug für die Unterrichtsvorbereitung und nutzen uns für alles, was Namen enthält.

Landes-Chatbots und kostenlose staatliche Angebote: Nutzen Sie sie, wenn sie Ihnen offenstehen. Beachten Sie nur, wofür sie ausdrücklich nicht gedacht sind: Personenbezogene Daten dürfen dort nicht in die Eingabe, schulverwaltende Tätigkeiten sind in der Regel ausgeschlossen, ein Servicelevel wird nicht zugesagt, und das monatliche Kontingent legt nicht Ihre Schule fest. Genau diese Arbeit (Förderplan-Text, Zeugnisbemerkung, Elternkommunikation) bleibt damit ungelöst. Dafür sind wir gebaut; wir treten neben das kostenlose Angebot, nicht dagegen an.

Büropaket-KI der großen US-Anbieter: Wenn die KI schon in Textverarbeitung und Mail sitzt, ist das bequem, und das wiegen wir nicht auf. Drei Punkte prüfen Sie dort bitte selbst: erstens, in welchen Regionen Ihre Eingaben verarbeitet werden dürfen und ob sich das seit Vertragsschluss geändert hat; zweitens, ob es eine technische Sperre gegen Namen in der Eingabe gibt oder nur eine Nutzungsregel; drittens, was Sie einer Prüfung vorlegen, wenn nach dem Kompetenznachweis Ihrer Lehrkräfte gefragt wird. Bei uns lauten die Antworten: Sie bestimmen, wo gerechnet wird, bis hin zu Ihrem eigenen Server; die Sperre ist technisch und protokolliert; den Nachweis stellen wir je Person aus.

Wenn Sie möchten, gehen wir das mit Ihrem Datenschutzbeauftragten in einem Termin durch, an Ihrem konkreten Fall, ohne dass Sie etwas wechseln müssen.

Was ist, wenn der Wächter einen Namen übersieht?
Dann steht ein Klarname in einer Anfrage, das kommt vor, und wir behaupten nichts anderes. Zuverlässig erkannt werden Namen aus Ihrer hinterlegten Schülerliste sowie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten. Nicht erkannt werden Spitznamen, Tippfehler und Umschreibungen über den Kontext. Deshalb gibt es die Prüfansicht vor dem Absenden, deshalb steht in der Dienstanweisung, dass Sie sie bei gelben Aufgaben ansehen, und deshalb heißt der Abschnitt oben "Was der Wächter nicht erkennt" und nicht "Restrisiko". Wenn Sie eine Lücke finden, hören wir das lieber von Ihnen als von der Aufsichtsbehörde. Und wenn ein Klarname durchgeht: Sie sind Verantwortlicher, wir Auftragsverarbeiter; wir melden Ihnen jeden uns bekannten Vorfall unverzüglich, in der Regel binnen 24 Stunden, mit Protokoll und der Zuarbeit für die Prüfung nach Art. 33 DSGVO durch Ihren Datenschutzbeauftragten.
Sie schreiben Frankfurt und meinen einen US-Konzern. Wer ist mein Vertragspartner, und wer kann nach welchem Recht auf die Daten zugreifen?
Berechtigte Frage, denn Serverstandort und Rechtslage sind nicht dasselbe. Beim dritten Steckplatz ist der Vertragspartner die europäische Gesellschaft des Cloud-Anbieters, nicht der Modellhersteller. Grundlage des Transfers, Standardvertragsklauseln und unsere Transferbewertung liegen in der Mappe zum Lesen, nicht zum Glauben. Und der Satz, auf den es ankommt: Sie können diesen Steckplatz leer lassen. Dann verlässt kein Prompt, also keine eingetippte Anfrage, die EU, und das Produkt bleibt vollständig nutzbar.
Um Schülernamen zu schützen, brauchen Sie eine Liste aller Schülernamen. Wo liegt die dann?
Das ist die heikelste Verarbeitung im ganzen Projekt, deshalb hat sie einen eigenen Abschnitt und keinen Nebensatz. Übergeben werden nur Namen, keine Geburtsdaten und keine Förderbedarfe. Die Liste liegt verschlüsselt auf dem Plattform-Server, wird einmal je Schuljahr aktualisiert und zum Schuljahresende mit Protokoll gelöscht. Auf Wunsch läuft der Abgleich gegen eine gehashte Liste, dann liegt dort kein Klarnamensverzeichnis Ihrer Schülerschaft. Welche Variante für Ihre Schule gilt, sagen wir vor dem Vertrag und nicht danach.
Kann die Schulleitung meine Chats lesen? Und bekommt jemand am Jahresende eine Auswertung, wer wie viel genutzt hat?
Nein und nein. Was jede Rolle sieht, steht als Tabelle in Abschnitt 7; der Administratorzugriff auf fremde Verläufe ist in der Auslieferung abgeschaltet, eine Änderung braucht laut Musterdienstvereinbarung die Zustimmung der Personalvertretung und wird protokolliert. Die Nutzungsstatistik ist ausdrücklich ohne Personenbezug, es gibt keine Auswertung einzelner Lehrkräfte. Und weil eine Plattform mit Chatverläufen zur Leistungskontrolle geeignet wäre: Sprechen Sie vor der Einführung mit Ihrem Personalrat oder Ihrer Mitarbeitervertretung, die Musterdienstvereinbarung liegt bei. Wir sagen das lieber selbst, als dass es Ihnen später in einer Personalversammlung um die Ohren fliegt.
Ihr Differenzierungs- und Ihr Enrichment-Assistent ordnen Kinder Niveaustufen zu. Ist das nicht Anhang III?
Die Frage ist berechtigt und wird derzeit weitgehend ignoriert. Anhang III Nummer 3 der KI-Verordnung erfasst vier Fälle: Zugang und Zuweisung zu Bildungsangeboten, Bewertung von Lernergebnissen, Bewertung des angemessenen Bildungsniveaus einer Person und die Überwachung von Prüfungen. Beide Assistenten machen Vorschläge für die Lehrkraft und treffen keine Zuweisung, die Entscheidung bleibt bei der Lehrkraft. Wo wir unsicher sind, bauen wir es nicht: Bewertung, Prüfungsaufsicht und Prognosen über Kinder sind deshalb nicht abschaltbar, sondern nicht vorhanden.
Ist der Zeugnis-Formulierer nicht selbst eine Bewertung von Lernergebnissen im Sinne von Anhang III?
Die schärfste Frage der Seite, und sie verdient eine genaue Antwort. Die Bewertung bringen Sie mit: Sie steckt in Ihren Stichworten und in der Note, die längst feststeht. Das System bekommt keine Noten, keine Leistungsdaten und keine Vergleichsgruppe zu sehen; es formuliert aus, es urteilt nicht. Vorschläge ohne Ihre Stichworte verweigert der Assistent. Wie wir diese Grenze technisch halten, steht in der Technikbeschreibung in der Mappe; und wo wir sie nicht halten könnten, wäre der Fall nicht gelb, sondern rot.
Wir haben schon drei Systeme angeschafft, die heute keiner benutzt. Was, wenn es niemand nutzt?
Dann kostet es fast nichts, und das ist überprüfbar statt behauptet: Abgerechnet wird nach tatsächlicher Nutzung, nicht nach Köpfen, es gibt keine Lizenz je Lehrkraft und keine Mindestlaufzeit im Verbrauchsteil. Sie bekommen monatlich einen Nutzungsbericht ohne Einzelüberwachung, und nach dem Pilot liegen Zahlen auf dem Tisch. Der Ausstieg hat eine kurze Frist und umfasst den Export Ihrer Inhalte, beides steht im Vertrag.
Abrechnung pro Token heißt für mich, ich weiß im September nicht, was im Juni auf der Rechnung steht.
Deshalb setzen Sie das Limit, nicht wir. Sie tragen ein Monatslimit je Standort und optional je Konto ein, sehen den Verbrauchsstand laufend und bekommen beim Erreichen des Deckels eine Meldung, keine Nachforderung. Zwei der drei Blöcke hängen von Ihrer Größe ab; die beziffern wir nach der Bestandsaufnahme in einem Festpreis-Angebot innerhalb von fünf Werktagen. Mit diesen drei Zahlen lässt es sich in einen Wirtschaftsplan schreiben.
Was passiert mit unseren Konten und Daten, wenn es Sie in zwei Jahren nicht mehr gibt?
Faire Frage bei einer inhabergeführten GmbH, keine Beleidigung. Die Plattform ist quelloffene Standardsoftware ohne eigenes Datenformat, der Server steht in Deutschland und kann von einem anderen Dienstleister übernommen werden. Verläufe und Konfiguration sind vollständig exportierbar, Betriebshandbuch und Zugangsverwaltung gehören zur Übergabe, bei Kündigung erhalten Sie innerhalb einer im Vertrag benannten Frist ein Löschprotokoll. Auf Wunsch läuft der Betrieb auf einem Server Ihres Trägers, dann können Sie ihn notfalls selbst übernehmen.
Schreiben die Schüler dann noch selbst? Und erkennen Sie KI-Texte in Schülerarbeiten?
Nein, wir erkennen sie nicht, und niemand kann das zuverlässig. Wer Ihnen einen Detektor verkauft, verkauft etwas, das nicht hält, und wir werden es auch nicht als Ausbaustufe versprechen. Diese Plattform löst Ihr Problem mit der Prüfungskultur nicht, es besteht bereits, nur unkontrolliert. Was sie beiträgt: Der Lern-Tutor gibt keine Lösungen heraus, sondern fragt zurück, das führen wir Ihnen live vor. Und der Klausur-Qualitätsprüfer hilft bei dem, was tatsächlich wirkt: bessere Aufgaben, Zwischenstände, mündliche Verteidigung statt reiner Endproduktbewertung.
Muss ich Eltern sagen, dass ich für den Entwurf KI benutzt habe?
Eine Pflicht, es ungefragt in jedes Zeugnis zu schreiben, gibt es nicht; die Verantwortung und die Unterschrift bleiben ohnehin bei Ihnen. Auf Nachfrage empfehlen wir den ehrlichen Satz: "Der Bericht ist meiner. Für den ersten Entwurf benutze ich ein Textwerkzeug der Schule, so wie eine Rechtschreibprüfung; die Beobachtungen, die Bewertung und jede Formulierung, die stehen bleibt, stammen von mir." Zusätzlich informiert die Schule die Elternschaft einmal grundsätzlich mit der Elterninformation aus der Mappe, damit die Frage gar nicht erst als Verdacht aufkommt.
Wir sind eine öffentliche Schule in Baden-Württemberg, wir bekommen doch AIS.chat über SCHULE@BW.
Dann beantragen Sie das, es kostet nichts, und wir helfen beim Antrag. Für öffentliche Schulen ist das ein sinnvoller erster Schritt, und beide Wege bestehen später problemlos nebeneinander. Der Unterschied liegt an drei Stellen: der Schwärzungs-Wächter mit Ihrer eigenen Schülerliste, die Ampel-Dienstanweisung samt Unterlagenpaket für Ihren Datenschutzbeauftragten, und die neun fachlich vorbereiteten Assistenten. Für Schulen in freier Trägerschaft ist die Lage eine andere: SCHULE@BW setzt ausdrücklich eine öffentliche Schule voraus, für freie Träger gibt es bislang ein Pilotprojekt. Damit lässt sich anfragen, aber nicht planen.
Abschnitt 15 · Der nächste Schritt

Bringen Sie einen eigenen Fall mit

30 Minuten Live-Demo, vor Ort am Schul-iPad oder per Bildschirmfreigabe, mit einem echten Fall Ihrer Schule: ein Zeugnissatz, ein Elternbrief, ein Arbeitsblatt. Aber bitte ohne echte Namen, und das aus Prinzip: In der Demo liegt Ihre Schülerliste noch nicht vor, der Wächter kann Ihre Namen dort also nicht erkennen, und vor dem ersten echten Schülerdatum steht ohnehin der Auftragsverarbeitungsvertrag. Schreiben Sie "Schülerin A" oder nennen Sie uns vorab fünf erfundene Namen, die wir als Testliste hinterlegen, dann sehen Sie den Wächter ehrlich arbeiten. Wir installieren vorher nichts.

Schulleitung

Termin für die 30-Minuten-Demo, gern mit Ihrem eigenen Fall.

Termin anfragen

Datenschutzbeauftragte

Die Mappe, und auf Wunsch ein Testzugang mit Einblick in die tatsächlich ausgehende Anfrage.

Mappe anfordern

Lehrkräfte

Ein Demo-Zugang zum Ausprobieren, ohne dass Ihre Schule schon Kundin ist.

Zugang anfragen

FabStack GmbH · Schötmarsche Straße 51, 32791 Lage · 05232 9711086 · info@fabstack.de

Grün sofort. Gelb geschwärzt. Rot bleibt rot.